Mittwoch, 11. März 2025, 11.00 Uhr und 17.00 Uhr
Gerd-Bucerius-Saal im Heinrich-von-Kleist-Forum
Platz der Deutschen Einheit 1, 59065 Hamm
Der Eintritt ist frei.
In Kooperation der Omas gegen Rechts und zahlreichen Organisationen aus Hamm, u. a. Amnesty-Internatioanl und im Rahmen der Hammer Wochen gegen Rassismus findet am Mittwoch, 11. März 2025, im Gerd-Bucerius-Saal im Heinrich-von-Kleist-Forum, die Vorführung des Films „Kein Land für niemand“ statt. Um 11.00 Uhr ist eine Schulveranstaltung und um 17.00 Uhr für ein interessiertes Publikum. An der Gesprächsrunde nehmen u.a. Dr. Daniela Klein Birgit Holtz (Omas gegen Rechts), Pfr. Otmar Rüther (Ev. Kirchenkreis Hamm), Martin Kesztyüs (Flüchtlingshilfe) und Ulrich Baumert (PFF Hamm) teil. Die Moderation übernimmt Marco Düsterwald, Direktor der VHS Hamm.
Der Film nimmt uns mit auf eine Reise durch politisch turbulente Zeiten, vom Mittelmeer über das Europäische Parlament bis in deutsche Städte und Gemeinden. Menschenrechtsaktivisten, Politiker und Wissenschaftler führen uns durch das politische, mediale und gesellschaftliche Labyrinth einer vielbeschworenen Krise.
Die Dokumentation beginnt an den europäischen Außengrenzen, wo eine andauernde humanitäre Katastrophe auf staatliche Ignoranz trifft, aber auch auf ziviles Engagement. Das Film-Team begleitet einen Rettungseinsatz auf dem Mittelmeer, zeigt die katastrophale Lage aus der Luft und erzählt die Geschichten von Überlebenden, die trotz Gewalt und tödlicher Risiken den Weg nach Deutschland gefunden haben.
Erstmals seit 1945 wird im Jahr 2025 ein migrationspolitischer Entschließungsantrag im Bundestag angenommen – mit Unterstützung von rechten Kreisen. Die Erklärung zur Begrenzung der Zuwanderung sieht unter anderem eine vollständige Schließung der deutschen Grenzen vor. D.h. weg vom Schutz von Geflüchteten, hin zu Abschottung und Abschreckung.
Ist Migration überhaupt das große Problem, zu dem es gemacht wird? Oder offenbart die Abschottungspolitik tiefere gesellschaftliche Ängste? In eindringlichen Geschichten zeigt der Film eine zunehmend beängstigende Realität aus Sicht von Geflüchteten und analysiert die Dynamiken hinter dem historischen Rechtsruck. Damit es auch in Zukunft bei einem glaubhaften „Nie wieder“ bleibt, brauchen wir Alternativen, die der unvermeidbaren Realität von Migration in einer krisenhaften Welt und einem Einwanderungsland im Umbruch gerecht werden.
Anmeldung für die Schulveranstaltung und Abendvorführung per Mail an Ilhan@Stadt.Hamm.de oder telefonisch unter 02381 175632
Eine Gemeinschaftsveranstaltung von Amnesty International, Caritas, Flüchtlingshilfe, FUgE, Jugendforum, Multikulti-Forum, Omas gegen Rechts, VHS Hamm und Werkstadt für Demokratie&Toleranz.
Plakat zur Veranstaltung: Plakat_Film und Diskussionsabend_Kein Land für Niemand
